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Mariell Felicitas

26. August 2018 , , Lisa

Für manche Fotos muss man ein Stückchen fahren – nach München zum Beispiel.

Manche Bildideen erwachen nie zum Leben, weil sie so konkret sind, dass man nie alles findet, was sie am Ende zum Leben erwecken kann. Mal fehlt die passende Location, manchmal findet man einfach nicht dass richtige Model. Es gibt die unterschiedlichsten Dinge, die am Ende perfekt zusammen kommen müssen. In meinem Fall, fand ich alles was ich wollte in einem kleinen Stadtteil in München.

In meinem Kopf schwebte schon lange die Idee einer Serie, die an alte analoge Aufnahmen aus den 40/50er Jahren erinnern sollte. Keinesfalls Modeaufnahmen, sondern Schnappschüsse wie aus dem echten Leben. Besonderer Auslöser war dabei ein Bild von Audrey Hepburn, wie sie auf einem Sofa liegt und ein Buch liest. Am Ende kamen weitere Aufnahmen dieser Art hinzu, woraus meine ganz eigene Bildidee wurde. Eine Serie, wie aus dem Alltag einer Person. Kein Posing, kein strahlendes Lachen in meine Kamera. Möglichst authentisch, und doch eine Hommage an genau die Bilder die ich mir im Vorfeld angesehen hatte.

 

 

Ich musste nicht lange überlegen, wen ich für diese Fotos gerne vor meiner Kamera hätte. Mariell Felicitas passte einfach zu perfekt. Ihre natürliche Ausstrahlung und das verschmitzte Lächeln wollte ich schon lange einmal mit meiner Kamera festhalten. Dass sie mich dabei an Audrey Tatou und Audrey Hepburn erinnert, erschien mir wie ein sehr passender Zufall.

Bei Ihr kamen alle wichtigen Faktoren zusammen, die meine Bildidee zum Leben erwecken konnten. Mariell selbst lebt in München und arbeitet dort als Kunsthistorikerin. Wer bei Ihr einen Kaffee trinkt, erhält Ihn aus einer der ersten Thermoskannen eingeschenkt. Vintage Kleider, welchen sie gekonnt wieder zu neuem Glanz verhilft, verstecken sich wie Schätze in den Schubladen alter Kommoden. Erbstücke stehen neben Glücksfunden auf ebay. Wer hier nach Ikea oder einem modernen Fernseher sucht, sucht vergeblich. Denn selbst die Zeitschriften, welche sie am Abend gerne als Strickvorlage zur Hand nimmt, stammen noch aus vergangenen Tagen. Der Rechner der auf einem (natürlich alten) Schreibtisch im Arbeitszimmer steht, wirkte auf mich fast wie ein Fremdkörper.

Der ganze Besuch war wie eine kleine Zeitreise, oder wie ein Besuch in die perfekte Kulisse meiner Bildidee. Denn alles was ich in meinem Kopf hatte, war perfekt gebündelt an einem Ort. Mariell lebt in einer Altbauwohnung, mit einem wunderschönen Treppenhaus, direkt an einem kleinen Park. Wer sich also die Fotos ansieht, bekommt einen kleinen Einblick in Mariells Leben. Ungestellt, authentisch – ein kleiner Einblick aus ihrem Alltag.

Vielen Dank Mariell, dass Du es mir ermöglicht hast, aus einer Bildidee eine doch so authentische Serie zu machen!

Klickt Hier um Euch die komplette Serie anzusehen

 

 

 

Bei Fragen nehmt gerne KONTAKT zu mir auf.

Ich freue mich auf Euer Feedback – Eure Lisa!

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